Wie funktioniert ein Brunnenbohrgerät?

Ein Brunnenbohrgerät funktioniert grundsätzlich wie eine Bohrmaschine. Der Bohrkopf wird manuell oder motorisiert mit einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen in den Boden gedreht. Ist die Bohrschnecke mit dem Aushub gefüllt, wird sie entgegen der Drehrichtung aus dem Boden gedreht und der Aushub wird entleert. Um die notwendigen Tiefen zu erreichen, wird der Bohrer durch Verlängerungen der Bohrtiefe angepasst.

Merkmale eines Brunnenbohrers im Überblick

  • Brunnenbohrer oder Brunnenbohrgerät zum Erstellen von Löchern im Boden
  • Einsatz beim Erstellen von Brunnen
  • Kann alternativ auch beim Setzen von Zaunsäulen eingesetzt werden
  • Handbohrer bequem in unserem Shop erhältlich
  • achten sie auf die Längen und das Material des Bohrers
  • Günstig in der Anschaffung
  • Hitachi ist Marktführer in diesem Segment

Grundsätzlich sind Brunnenbohrer immer ähnlich aufgebaut. Am unteren Ende befindet sich der Bohrer, der ein riesiges Gewinde besitzt. Dieses Gewinde ist dafür da, dass die Erde beim Bohrvorgang aus der Erde gedreht werden kann. Er windet sich um den Stab und ist lediglich für weichen Boden geeignet.

Wenn man auf Steine trifft, man diese auf andere Weise entfernen – an dieser Stelle macht der Brunnenbohrer keine gute Figur. Über dem Gewinde befindet sich der Rest des Stabs, der dann beim Handgriff endet. Der Handgriff ist ein T-förmiges Stück, mit welchem man die nötige Kraft auf das Gerät auswirken kann und den Bohrer in die Erde drehen kann.

Die Länge des Bohrers beträgt meist 1 Meter. Somit haben man ein Objekt, welches sich gut Händeln lässt. Der Bohrdurchmesser zeigt einem, wie breit das tatsächliche Loch nach dem Bohren sein wird. Außerdem sollte man immer darauf achten, dass der Stab ein geringes Eigengewicht aufweist, denn sonst ist das Bohren eine sehr schwere Arbeit.

 

Grundsätzlich sollten man beim Bohren immer nur zwei bis drei Umdrehungen vollführen, bis man wieder eine kleine Pause einlegt. Würden man sechs oder sieben Umdrehungen hintereinander machen, könnte einem schnell die Kraft ausgehen. Beim Bohren von Brunnen sollte man sich – so die Erfahrungsberichte und Erfahrungen der Kunden – Zeit lassen.

Worauf muss ich achten?

Wichtig sind die Tiefe und der Umfang, in welchem gebohrt werden soll. Dazu muss man wissen, in welcher Tiefe unter dem Grundstück das Grundwasser fließt und wieviel nach der Bohrung gefördert werden soll. Wie tief der Grundwasserspiegel in seinem Gebiet liegt erfährt man in der Regel beim Tiefbauamt. Man benötigt außerdem eine Genehmigung der Gemeinde für die Grundwasserbohrung. Für eine einfache Bohrung bis 9 Meter genügt ein einfacher Erdbohrer mit verlängerbarem Bohrgestänge. Dieses sollte fest verankert sein um ein Schrägbohren oder Schwingungen zu vermeiden. Passende Ständer mit einer Vorrichtung zum Heben und Senken des Bohrers gibt es in großer Auswahl im Handel. Bei der Verwendung eines Handbohrers sollte man auf jeden Fall viel Zeit einplanen da das Bohren mit der Hand recht langsam vorrangeht. Ein Erdlochbohrer mit Antrieb ist da erheblich leichter. Mit dem Erdlochbohrer dringt man ca. einen Meter in den Boden vor. Dann löst man die Antriebseinheit vom Bohrgestänge und setzt eine Verlängerung darauf. Danach die Antriebseinheit wieder anbringen und weiter geht’s. Diese Methode eignet sich für leichte und lockere Böden. Für eine solche Bohrung sollte man statt zu einem stromgetriebenen Erdbohrer lieber zu einem mit Benzinantrieb greifen. Elektrisch angetriebene Bohrer sind für diese Belastungen nicht ausgelegt und mit einem Handbohrer wäre der Kraft- und Zeitaufwand enorm.


Written by Jessika in Brunnen on Wed 16 November 2016. Tags: Bohrgerät, Brunnenbohrer,